Unfall in Dänemark: So verhalten Sie sich hier richtig
Menü

Unfall in Dänemark: Unfallaufnahme und Schadensregulierung

Lohnt sich für Sie ein Einspruch
gegen den Bußgeldbescheid?
Prüfen Sie jetzt kostenlos
Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →
Auch im Urlaub sind Verkehrsteilnehmer nicht vor Fehlern gefeit, sodass es trotz Kenntnis der Verkehrsregeln auch in Dänemark zu einem Unfall kommen kann. Was in einem solchen Fall zu tun ist, sollte Teil der Reiseplanung sein. Nachfolgend erhalten Sie Informationen, wie Sie sich nach einem Unfall in Dänemark am besten verhalten.

Was ist in Dänemark nach einem Unfall zu tun?

Kommt es zu einem Unfall in Dänemark, sollten Reisende über des richtige Verhalten Bescheid wissen.

Mit dem Auto nach oder durch Dänemark zu fahren, ist für viele deutsche Urlauber zur Tradition geworden. Doch im Urlaub können Unaufmerksamkeit, Ortsunkenntnis oder das Verhalten Anderer Probleme verursachen. Was nach einem Autounfall in Dänemark zu tun ist, sollte in der Regel jedem bekannt sein.

Wichtig bei diesem Thema ist nicht nur das Verhalten unmittelbar nach dem Geschehen, sondern auch was für die Schadensregulierung zu beachten ist. Grundsätzlich gelten nach einem Unfall in Dänemark die gleichen Regelungen zum Verhalten wie in Deutschland.

Zunächst ist die Unfallstelle mit einem Warndreieck abzusichern. Dabei sollten Beteiligte darauf achten, dass sie beim Verlassen des Fahrzeugs eine Warnweste tragen. Dies ist zwar nur für den Fahrer Pflicht, sollte jedoch besonders außerorts auch bei allen Insassen erfolgen. Zudem sollten sich Insassen nach einem Unfall auch in Dänemark entweder hinter die Leitplanke begeben oder einige Meter vom Unfallort entfernt aufhalten.

Erst nach der Absicherung sollten sich Beteiligte um Verletzte kümmern und Erste Hilfe leisten sowie die Rettungsdienste informieren. Der europaweit einheitliche Notruf 112 kann nach einem Unfall auch in Dänemark genutzt werden.  Bei größeren Sachschäden und bei Personenschäden ist immer die Polizei zu verständigen. Liegen nur kleinere Blechschäden vor kommt die Polizei in der Regel grundsätzlich nicht.

Nach einem Unfall gelten in Dänemark die gleichen Regelungen wie in Deutschland.

Herrscht nach einem Unfall in Dänemark Unsicherheit, wie vorzugehen ist oder bestehen Verständigungsschwierigkeiten, sollte die Polizei dennoch hinzugeholt werden. Ist der Unfallgegner nicht mehr vor Ort bzw. hat sich unerlaubt entfernt, ist die Polizei ebenfalls zu verständigen. Eine amtliche Aufnahme des Unfalls kann später bei der Schadensregulierung hilfreich sein.

Aufnahme des Unfalls: Das ist wichtig

Gibt es keine Verletzten oder sind diese versorgt, sollten die Daten des Unfallgegners aufgenommen werden. Unfallbeteiligte können dann auch den Hergang so detailliert wie möglich festhalten. Am besten ist hierfür der europäische Unfallbericht zu verwenden. Fotos und Skizzen vom Unfallort anzufertigen, ist ebenfalls zu empfehlen.

Nach einem Unfall in Dänemark sollten daher folgende Daten erfasst werden:

Nach der Aufnahme der Daten können sich die Beteiligten dann in der Regel um die Organisationen der Weiterfahrt bzw. um die Reparatur des Fahrzeugs oder die Überführung nach Hause kümmern. Wichtig zu wissen ist, dass wenn ein Unfallfahrzeug in die Werkstatt geschleppt wird, auf die entstehenden Kosten 25 % Mehrwertsteuer erhoben werden. Diese werden in der Regel nicht erstattet.

Die Schadensregulierung nach einem Autunfall in Dänemark kann auf zwei Wegen erfolgen.

Nach einem PKW- oder LKW-Unfall in Dänemark haben Beteiligte üblicherweise zwei Möglichkeiten einen entstandenen Schaden regulieren zu lassen. Dies kann zum einem direkt bei der dänischen Versicherung des Unfallgegners geschehen. Zum anderen kann sich in Deutschland ein Regulierungsbeauftragter dieser Angelegenheit annehmen.

Über den Zentralruf der Autoversicherer können Betroffene herausfinden, welcher Regulierungsbeauftragte für sie zuständig ist. Zu beachten ist hier jedoch, dass die rechtlichen Vorschriften von Dänemark gelten. Dies ist auch dann der Fall, wenn nach einem Unfall in Dänemark die Regulierung von Deutschland aus geschieht.

Ist den Betroffenen der Unfallgegner nicht bekannt, kann die Verkehrsopferhilfe in Hamburg die Regulierung übernehmen. Im Zweifel sollten sich Beteiligte jedoch an einen Anwalt wenden, um Ansprüche geltend zu machen.


Lohnt sich für Sie ein Einspruch
gegen den Bußgeldbescheid?
Prüfen Sie jetzt kostenlos
Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →
Alle Angaben auf dieser Bußgeldkatalog - Website sind ohne Gewähr.
Sollten Sie eventuell aktuellere Informationen zum Inhalt dieser Website haben,
so senden Sie mir diese doch bitte per Email zu.