Promillegrenze in Frankreich - Was ist hier wichtig?
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Promillegrenze in Frankreich: Welche Werte gelten?

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Bußgeldkatalog Frankreich: Alkohol und Drogen am Steuer

Auch im Urlaub müssen sich Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln des jeweiligen Landes halten so beispielsweise auch an die Promillegrenze in Frankreich. Tun sie das nicht, drohen Bußgelder und eventuell auch weitere Sanktionen. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie den aktuellen Bußgeldkatalog für Alkohol am Steuer in Frankreich:

Verstoß Sanktionen
zwischen 0,5 und 0,8 Promille ab 135 Euro
über 0,8 Promille 4.500 Euro, 2 Jahre Haft
Alkohl über 0,8 Promille und Drogen 9.000 Euro, 3 Jahre Haft

Wie viel Promille sind in Frankreich hinterm Steuer erlaubt?

Die Promillegrenze liegt in Frankreich bei 0,5.

Wie in vielen anderen Ländern ist auch in Frankreich Alkohol am Steuer ein wichtiges Thema. Wichtig für Reisende sind in diesem Zusammenhang die Promillewerte, die es zu beachten gilt. Ist ein Bier zum Abendessen oder ein Glas Wein noch erlaubt oder ist Alkohol im Straßenverkehr gänzlich untersagt? Gilt die Alkoholgrenze in Frankreich nur fürs Auto oder auch für weitere Verkehrsteilnehmer.

Die Promillegrenze liegt in Frankreich für Auto- und Motorradfahrer bei 0,5 Promille. Für Fahranfänger (drei Jahre nach Erwerb des Führerscheins) und Busfahrer gilt es jedoch eine 0,2-Promillegrenze zu beachten. Wie in Deutschland auch, ziehen Verstöße gegen die gesetzlich festgelegten Werte Sanktionen nach sich.

Zudem gilt eine Promillegrenze in Frankreich auch fürs Fahrrad. Hier ist zu beachten, dass Radfahrer ab einem Wert von über 0,5 Promille nicht mehr aufs Rad steigen dürfen. Tun sie es dennoch, drohen Bußgelder. Daher sollten Urlauber das Fahrrad eher stehen lassen oder schieben, wenn sie sich nicht sicher sind, wie viel Promille sie bereits konsumiert haben.

Ist ein Alkoholtester Pflicht?

Die Promillegrenze gilt in Frankreich auch fürs Fahrrad.

In Frankreich kommt zur Promillegrenze auch die Pflicht, einen Alkoholtester im Fahrzeug mitzuführen zu den Vorgaben, die zu beachten sind, hinzu. Diese Pflicht wurde bereits 2012 eingeführt und sollte dafür sorgen, dass Alkohol hinterm Steuer zu einem präsenteren Thema wird.

Alle Kraftfahrer müssen ein noch nicht benutztes Messgerät bei jeder Fahrt mitführen. Diese Einmaltester sollten an Tankstellen, in Apotheken oder Supermärkten in Frankreich erhältlich sein. Ausgenommen von der Pflicht sind derzeit Mofas. Bis 2013 wurde das Nichtvorhandensein eines Alkoholtesters mit einem Bußgeld in Höhe von etwa 11 Euro belegt.

Mit dem Regierungswechsel und aufgrund von Lieferengpässen besteht die Pflicht zwar weiterhin, wird aber derzeit nicht geahndet. Touristen oder Durchreisende sollten dennoch einen Tester nach der französischen Norm (Kennzeichen „NF“) mitführen.

Sanktionen bei Verstößen gegen die Alkoholgrenze in Frankreich

Wer in Frankreich gegen die Promillegrenze verstößt, muss mit teilweise ähnlichen Sanktionen wie in Deutschland rechnen. Diese können jedoch auch weitaus härter ausfallen als in der Bundesrepublik. In Frankreich unter Alkohol mit dem Auto unterwegs zu sein, kann eine zweijährige Freiheitsstrafe bedeuten.

In Frankreich wird Alkohol am Steuer unter Umstand mit einer Freiheitsstrafe geahndet.

Ein Verstoß gegen die Promillegrenze in Frankreich wird bei Werten zwischen 0,5 und 0,8 Promille in der Regel mit einem Bußgeld von 135 Euro geahndet.

Fahrer, die mit höheren Werten unterwegs sind, erwartet dann jedoch ein Bußgeld von 4.500 Euro und zwei Jahre Freiheitsstrafe.

Kommt zu einem Alkoholverstoß auch Drogen hinzu erhöht sich die Sanktion auf 9.000 Euro und drei Jahre Freiheitsstrafe. Die Polizei ist in Frankreich befugt, einen Drogentest durchzuführen.

Haben Fahrer die Promillegrenze in Frankreich missachtet, kann ein Bußgeldbescheid durchaus auch in Deutschland vollstreckt werden. Dies basiert auf einem Abkommen zwischen den Staaten der Europäischen Union und betrifft Bußgelder ab einem Wert von 70 Euro.

Sollte eine Vollstreckung nicht stattfinden und das Bußgeld in Frankreich nicht bezahlt werden, kann es bei einer Wiedereinreise zu einer Konfiszierung des Fahrzeugs kommen.


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