Promillegrenze in Finnland: Harte Sanktionen drohen
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Promillegrenze: In Finnland am besten nicht mit Alkohol hinters Steuer

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Bußgeldkatalog Finnland: Alkohol am Steuer

Lange und kalte Winter verleiten dazu den Körper von innen zu wärmen. Den Finnen wird nachgesagt, dass sie dies oft mit Alkohol tun. Dieses Klischee hält sich auch recht hartnäckig. Allerdings ist Alkohol in Finnland relativ teuer und nicht so einfach zu erwerben. Zudem werden Verstöße gegen die Promillegrenze in Finnland auch hart sanktioniert.

Verstoß Geldbuße
(in Euro)
0,5 bis 1,2 Promille bis zu 120 Tagessätze, Fahrverbot, Freiheitsstrafe möglich
über 1,2 Promille bis zu 120 Tagssätze (mind. 60 EUR), bis zu 2 Jahre Freiheitsstrafe

Alkohol hat in Finnland im Verkehr nichts zu suchen

Wie in vielen europäischen Ländern liegt die Promillegrenze in Finnland bei 0,5.

Selbst gebrautes Bier (das Kotikalja) oder auch Hochprozentiges wie Wodka, Lapplandzauber oder Minttu gehören in Finnland zu Mahlzeiten oder Feiern dazu. Da in Finnland das Auto auch oft das einzige Transportmittel ist, können Verstöße gegen die gültigen finnischen Verkehrsregeln einige Auswirkungen haben. Und auch Touristen sollten die Sanktionen für Verstöße nicht außer Acht lassen, denn so ein Bußgeldbescheid aus dem Ausland kann die Urlaubskasse stark belasten.

Denn, wer in Finnland gegen die Promillegrenze verstößt, muss mit härteren Sanktionen rechnen, als er es aus Deutschland gewohnt ist. Das hat damit zu tun, wie Bußgelder in Finnland berechnet werden. Denn festgelegte Beträge gibt es hier nicht. Das Einkommen sowie zugeordnete Tagessätze bilden hier die Grundlage.

Wer also sicher am Straßenverkehr teilnehmen möchte und einem Bußgeld aus dem Weg gehen will, sollte sich darüber informieren, welche Promillewerte zulässig sind und wie viel Prozent die beliebten finnischen Getränke aufweisen können.

Wie viel Promille sind in Finnland erlaubt?

In der Frage nach der Promillegrenze unterscheidet sich Finnland nicht von Deutschland. Auch im hohen Norden sind lediglich Werte bis zu 0,5 Promille hinter Steuer zulässig. Besondere Vorgaben für Fahranfänger oder Berufskraftfahrer gibt es allerdings nicht. Die 0,5-Promillegrenze gilt in Finnland für alle Kraftfahrer gleichermaßen.

Sind Reisende mit dem Fahrrad unterwegs, müssen sie sich an keine gesetzlich festgelegte Alkoholgrenze halten. Dennoch können auch Radler belangt werden, wenn sie alkoholisiert auf dem Rad unterwegs sind. In Finnland gilt die Vorgabe, dass, wenn Radfahrer nicht mehr in der Lage sind das Rad sicher zu führen, es nicht mehr gefahren werden darf. Stellen alkoholisierte Radfahrer eine Gefahr für sich und andere dar, müssen Sie mit Sanktionen rechnen.

Je nachdem wie hoch der gemessene Promillewerte ist, können die Bußgelder unterschiedlich hoch ausfallen, auch wenn eine konkrete Promillegrenze in Finnland für Radfahrer nicht definiert. Ein festgelegtes Bußgeld gibt auch bei diesen Verstößen nicht.

Wie werden Verstöße gegen die Promillegrenze in Finnland geahndet?

Wer in Finnland die Promillegrenze missachtet, muss im schlimmsten Fall mit einer Freiheitsstrafe rechnen.

Wie bereits erwähnt, werden Bußgelder in Finnland auf Grundlage des Einkommens und anhand von Tagessätzen ermittelt. Dies trifft auch bei Verstößen gegen die Promillegrenze in Finnland zu. Nicht nur Radfahrer werden auf diese Art sanktioniert, sondern auch Kraftfahrer, die mit Alkohol hinterm Steuer erwischt werden.

Die Tagesätze richten sich nach den festgestellten Promillewerten und dem Einkommen des Verkehrssünders. So kommen verschiedene Tagessätze zur Anwendung und das Bußgeld fällt je nach Einzelfall aus. Der niedrigste Tagessatz liegt bei 15, der höchste bei 120, wobei hier das Bußgeld mindestens 60 Euro beträgt.

Bei besonders schweren Vergehen sind auch in Finnland Geld- und Freiheitsstrafen möglich. Zudem können bei bestimmten Höhen der Sanktionen auch Fahrverbote ausgesprochen werden, die dann allerdings nur in Finnland gültig sind.

Bußgelder ab einer Höhe von 70 Euro können darüber hinaus in Deutschland vollstreckt werden. Im Zweifelsfall sollten sich Betroffene an einen Anwalt für Verkehrsrecht wenden. Dieser kann sie bezüglich der Erfolgsaussichten eines Einspruches und der richtigen Vorgehensweise beraten.


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