Geblitzt - Wann kann das geschehen und was ist zu tun?
Menü

Geblitzt worden und was nun? Welche Konsequenzen drohen können

Lohnt sich für Sie ein Einspruch
gegen den Bußgeldbescheid?
Prüfen Sie jetzt kostenlos
Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

Geblitzt zu werden, gehört für manche Verkehrsteilnehmer zum Alltag – denn ein paar km/h drüber ist doch nicht schlimm oder? Den meisten ist jedoch klar, dass Geschwindigkeitsmessungen in der Regel dem Zweck der Verkehrssicherheit dienen und sich Verkehrsteilnehmer an die Vorgaben der Straßenverkehrs-Ordnung halten sollten. Doch wann und wo darf eigentlich geblitzt werden?

Wann und wie wird geblitzt?

Wer zu schnell unterwegs ist, kann geblitzt werden.

Schlagzeilen wie "2 mal geblitzt - Führerschein weg!" oder "Von hinten geblitzt - Bußgeldbescheid nicht gültig?"" sind nicht selten und verleiten Verkehrsteilnehmer oft dazu, vom Schlimmsten auszugehen. Dabei ist vielen oft nicht ganz klar, wann und wie in Deutschland überhaupt geblitzt wird und welche Konsequenzen dies haben kann.

Umgangssprachlich werden unter dem Begriff "geblitzt" jegliche Arten von Geschwindigkeitsmessungen zusammengefasst, auch wenn nur bestimmte Varianten mit einem Blitz funktionieren und ein sogenanntes Blitzerfoto anfertigen. Eine solche Messung kann stationär oder über mobile Geräte erfolgen. Handelt es sich dabei um Laser oder Messeinrichtungen ohne Blitz, kann durchaus die Frage aufkommen "Wurde ich geblitzt?" Meist kann das dann nur der nachfolgende Bußgeldbescheid wirklich beantworten.

Doch in welchen Situationen können Kraftfahrer geblitzt werden und drohen hier sogar Strafen? Auch spielt die umgangssprachliche Verwendung von Begriffen wieder eine Rolle. Denn in der Regel werden Autofahrer zwar geblitzt, eine Strafe ist jedoch selten zu erwarten. Denn diese werden für Straftaten ausgesprochen. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung fallen meist Bußgelder an, die im Bußgeldkatalog definiert sind, da es sich um eine Ordnungswidrigkeit handelt.

Geblitzt wird in Deutschland sowohl inner- als auch außerorts sowie an Ampeln. Dabei können Unfallschwerpunkte, verkehrsberuhigte Bereiche, bestimmte Abschnitte auf Autobahnen oder einfach Straßenabschnitte für Messungen ausgewählt werden.

Sind Verkehrsteilnehmer also zu schnell unterwegs, wird ab einem bestimmten Wert die Messung ausgelöst bzw. geahndet. Auch beim Überfahren einer roten Ampel schlagen Blitzer an.

Geblitzt - Wie teuer kann das werden?

"Ich wurde geblitzt. Was muss ich jetzt befürchten?"" ist wohl einer der am häufigsten gestellten Fragen im Zusammenhang mit Blitzern, Geschwindigkeitsmessungen oder roten Ampeln. Dabei ist die Art des Verstoßes maßgebend.

Es ist also verständlich, dass eine geringe Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts ein niedrigeres Bußgeld nach sich zieht als eine hohe Überschreitung innerorts. Auch in der Probezeit geblitzt zu werden kann weitere Konsequenzen haben, also nur das reine Bußgeld. Zudem macht es auch einen Unterschied bei Rot oder Gelb geblitzt worden zu sein.

Werden Fahrer innerorts geblitzt, fallen die Sanktionen meist höher aus.

So bedeutet die rote Ampel, wenn geblitzt wurde, ein Bußgeld zwischen 90 und 320 Euro wohingegen das Überfahren einer gelben Ampel zwischen 10 und 15 Euro nach sich zieht. Darüber hinaus kann ein Rotlichtverstoß auch Punkte, ein Fahrverbot, die Entziehung der Fahrerlaubnis, Geld- oder Freiheitsstrafen bedeuten.

Wurden Kraftfahrer außer- bzw. innerorts geblitzt, bestimmt der gemessene Wert, wie hoch das Bußgeld ausfällt und ob es sich eventuell um eine Straftat handelt, die dann eine Geld- oder Freiheitsstrafe nach sich zieht. Auch ob Punkte, ein Fahrverbot oder gar die Entziehung der Fahrerlaubnis drohen, ist von diesem Wert abhängig. Wurden Sie geblitzt und das mit dem Handy am Ohr, kann das ebenfalls zu höheren Sanktionen führen.

Wird geblitzt, ist eine Toleranz in der Regel üblich. So werden üblicherweise bei Geschwindigkeiten von unter 100 km/h 3km/h abgezogen. Liegen die Geschwindigkeiten über 100 km/h werden 3 Prozent abgezogen.

Unser Ratgeber zur Geschwindigkeitsüberschreitung bietet einen Bußgeldrechner mit dem Sie ermitteln können, welche Bußgelder laut Bußgeldkatalog auf Sie zukommen können, wenn Sie beispielsweise auf der Autobahn geblitzt worden sind. Wurden Sie in der Probezeit geblitzt? Dann können Sie dies im Rechner ebenfalls angeben und sich die Konsequenzen anzeigen lassen.

Geblitzt – Wann setzt die Verjährung ein?

Nachdem ein Fahrer geblitzt wurde, hat die zuständige Behörde in der Regel drei Monate Zeit, den Bußgeldbescheid zuzustellen. Wird vor diesem ein Anhörungsbogen an den Halter des Fahrzeugs zugesandt, verlängert sich diese Frist um drei Monate. Erhalten Fahrer innerhalb dieser Frist keinen Bescheid, kann der Verstoß in der Regel nicht mehr verfolgt werden.

Erhalten Sie einen Bescheid in dem eindeutig ist, dass von hinten geblitzt wurde, sollten Sie das nicht ignorieren. Dies kommt in Deutschland selten vor, dennoch sind Bescheide meist gültig. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt, wenn Zweifel bestehen.


Lohnt sich für Sie ein Einspruch
gegen den Bußgeldbescheid?
Prüfen Sie jetzt kostenlos
Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →
Alle Angaben auf dieser Bußgeldkatalog - Website sind ohne Gewähr.
Sollten Sie eventuell aktuellere Informationen zum Inhalt dieser Website haben,
so senden Sie mir diese doch bitte per Email zu.