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Dänemark: Die Straßenverkehrsordnung bestimmt das Verhalten

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Auch in Dänemark bestimmt eine Straßenverkehrsordnung (StVO), wie sich Verkehrsteilnehmer zu verhalten haben und welche Voraussetzungen für eine Teilnahme am Verkehr erfüllt sein müssen. Neben den allgemeinen Vorgaben wie Geschwindigkeiten oder die Promillegrenze finden sich auch etwas ungewöhnlichere Regelungen bei unseren Nachbarn.

Færdselsloven: Die StVO von Dänemark

Auch in Dänemakr ist eine Straßenverkehrordnugn zu beachten.

Jeder, der in Dänemark am Verkehr teilnimmt, muss sich an die dort gültigen Vorschriften halten. Das gilt sowohl für Auto- und Motorradfahrer als auch für Radler und Fußgänger. In den sogenannten „Færdselsloven“ sind in insgesamt 27 Artikeln und einer Anlage durch 144 Paragraphen alle Verkehrsvorschriften von Dänemark festgehalten.

In den Kapiteln 1 bis 4 sind die Anwendungsbereiche sowie alle allgemeinen Regelungen für den Straßenverkehr definiert. So wird in der für Dänemark gültigen Straßenverkehrsordnung beispielsweise gleich als erstes festgelegt, dass sich alle Verkehrsteilnehmer verantwortungsbewusst und vorsichtig verhalten müssen. So finden sich hier auch die Vorgaben zum Verhalten bei einem Unfall sowie die Vorschrift, dass den Weisungen der Polizei sowie der Rettungskräfte immer Folge zu leisten ist.

Welche Geschwindigkeiten zu beachten sind, ist in Kapitel 5 festgehalten. Darauf folgen in den Kapiteln 6 bis 9 die Sonderregelungen beispielweise für das Fahren auf Autobahnen oder speziell für Fahrradfahrer, Mopeds und Motorräder. Welche Anforderungen an die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge gestellt werden und was zum Führen eines solchen bzw. zur Teilnahme am Verkehr benötigt wird, ist in den Kapiteln 10 bis 14a definiert.

Selbstverständlich beinhaltet auch in Dänemark die Straßenverkehrsordnung Vorgaben in Bezug auf Sanktionen, die bei Verstößen verhängt werden. Diese finden sich in den Kapiteln 16 bis 18b.

Dänemark: Allgemeine Verkehrsvorschriften

Die Verkehrsbestimmungen in Dänemark schreiben unter anderem auch die zulässigen Geschwindigkeiten vor.

Wer also in Dänemark Urlaub macht und am Verkehr teilnimmt, sollte sich zumindest mit den allgemeinen Festlegungen der Straßenverkehrsordnung befassen. In Dänemark sind diese nicht allzu unterschiedlich zu denen in Deutschland.

So ist auch hier das Telefonieren am Steuer nur mit einer Freisprechanlage erlaubt. Es gilt eine Anschnallpflicht und Kinder sind im Kindersitz bzw. über besondere Rückhaltesysteme zu sichern. Die Promillegrenze ist ebenfalls bei 0,5 und Das Tragen einer Warnweste ist für den Fahrer Pflicht.

Innerorts darf höchsten 50 km/h, außerorts zwischen 70 und 80 km/h und auf Autobahnen maximal 130 km/h gefahren werden. Und wer sich nicht an diese Vorgaben der Straßenverkehrsordnung in Dänemark hält, muss auch im Urlaub mit einem Bußgeldbescheid rechnen.

Ungewöhnliche Verkehrsbestimmungen in Dänemark

Sicher unterwegs zu sein, auch mit dem Auto, heißt in Dänemark die Vorschriften zu kennen. Allerdings hält die Straßenverkehrsordnung in Dänemark auch einige Regelungen parat, die für deutsche Autofahrer eher ungewöhnlich sind.

Teil der Verkehrsvorschriften in Dänemark: Haifischzähne.

Finden sich beispielsweise weiße Dreiecke auf der Fahrbahn, heißt das, Vorfahrt gewähren. Diese sogenannten Haifischzähne sollten nicht ignoriert werden, denn das kann zu einem Unfall führen, wenn andere Verkehrsteilnehmer auf das Wissen um die Bedeutung vertrauen. Auch die nach unten offenen Dreiecke auf der Fahrbahn haben eine Bedeutung: Sie signalisieren den Abstand zum vorherfahrenden Fahrzeug. In der Regel sollten zwei Dreiecke zwischen den Fahrzeugen sichtbar sein.

Die Schilder an Ortseingängen sind etwas anders gestaltet als in Deutschland. Hier finden sich in der Regel die Silhouette des Ortes sowie dessen Name auf weißem Hintergrund. Dies bedeutet auch gleichzeitig, dass die Geschwindigkeitsvorgaben für innerorts gelten, sofern kein weiteres Verkehrszeichen etwas anderes vorgibt.

Verkehrssünder, die mit 2 Promille oder mehr erwischt werden, müssen damit rechnen, dass ihr Fahrzeug beschlagnahmt wird. Und das ist noch nicht alles. Denn das Auto wird dann meist auch versteigert und die Einnahmen der Staatskasse zugeführt. Eine Entschädigung erhalten die Fahrzeughalter dann nicht. Ist der Fahrer nicht der Halter des Wagens, kann das zu zusätzlichen Schwierigkeiten führen. Niemand möchte erklären müssen, warum er ohne Auto aus dem Urlaub zurückkommt. Und der Ersatz wird dann sicherlich nicht preiswert.


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