Strafzettel aus der Schweiz - Worauf m�ssen Sie achten?
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Strafzettel aus der Schweiz erhalten: Wie gehen Sie vor?

 

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Wann kann ein Strafzettel in der Schweiz drohen?

Im Folgenden finden Sie Informationen darüber, wann in der Schweiz ein Strafzettel droht und wie Sie im Falle eines Bußgeldes vorgehen sollten.

Wann droht ein Strafzettel aus der Schweiz?

Von einem Strafzettel wird umgangssprachlich gesprochen, wenn für eine geringfügige Ordnungswidrigkeit eine Verwarnung verhangen wird. In der Regel handelt es sich dabei um eine Zahlungsaufforderung zwischen fünf und 55 Euro. Während ein Strafzettel üblicherweise unmittelbar bezahlt werden muss, wird er bei Ordnungswidrigkeiten im ruhenden Verkehr meist schriftlich zugestellt. In der Praxis nutzen jedoch viele die Bezeichnung „Strafzettel“, wenn Sie einen Bußgeldbescheid meinen.

Die Schweiz stellt für viele Deutsche ein beliebtes Reiseziel dar. Aufgrund der kleinen Entfernung nutzen viele die Gelegenheit, das Nachbarland mit dem Auto zu besuchen. Da in der Schweiz ein Tempolimit von 120 km/h herrscht, wird nicht selten ein deutscher Tourist geblitzt, weil er in Deutschland gewohnt ist, ohne Geschwindigkeitsbegrenzung zu fahren. In dem Fall lässt sich der Bußgeldbescheid aus der Schweiz nicht lange auf sich warten.

Wann droht ein Strafzettel aus der Schweiz? Mit welchen Kosten müssen Sie laut Bußgeldkatalog der Schweiz rechnen?

Mit welcher Geschwindigkeit Sie in der Schweiz fahren dürfen, hängt davon ab, auf welcher Straße Sie fahren. Allgemein gelten folgende Höchstgeschwindigkeiten:

Dem Bußgeldkatalog der Schweiz zufolge bekommen Sie bereits einen Strafzettel in der Schweiz, wenn Sie innerorts einen Kilometer zu schnell fahren. Des Weiteren können Sie bei folgenden Ordnungswidrigkeiten ein Knöllchen in der Schweiz bekommen:

Sollten Sie den Strafzettel aus der Schweiz bezahlen?

Sollten Sie einen Bußgeldbescheid aus der Schweiz bezahlen?

Wenn der Strafzettel aus der Schweiz mit der Post kommt, fragen sich Deutsche oft, ob sie das Bußgeld tatsächlich zahlen müssen. Was das Bußgeld aus dem Ausland betrifft, gibt es seit dem 18. Oktober 2010 den Rahmenbeschluss der Europäischen Union, welcher vorschreibt, dass Geldstrafen und -bußen in der Europäischen Union grenzüberschreitend zu vollstrecken sind. Demnach kann ein Bußgeld, das die Bagatellgrenze von 70 Euro überschreitet, auch hierzulande vollstreckt und eingefordert werden.

Da die Schweiz nicht in der EU ist, wird sie bei der Vollstreckung nicht von den deutschen Behörden unterstützt. Das heißt, wenn Sie beispielsweise in der Schweiz geblitzt werden und auf dem Bild nur Ihr Kennzeichen und nicht Ihr Gesicht zu sehen ist, müssen Sie nicht mit einer Verfolgung des Verstoßes über die Ländergrenzen hinaus rechnen.

Stattdessen gibt es seit dem 01. März 2002 den sogenannten deutsch-schweizerischen Polizeivertrag, der bei einem Bußgeld in der Schweiz eine Vollstreckung in Deutschland und ebenso die schweizerische Umsetzung deutscher Bußgelder vorsieht. In den Artikeln 37 und 41 wird festgelegt, dass Bußgelder ab einer Höhe von 70 Schweizer Franken bzw. 40 Euro in Deutschland vollgestreckt werden können. Jedoch sind diese Vorschriften nie in Kraft getreten, sodass bisher keine Möglichkeit bestand, ein Bußgeld aus der Schweiz in Deutschland zu vollstrecken. Ebenso gilt ein in der Schweiz verhängtes Fahrverbot nicht in Deutschland, auch das Flensburger Punktekonto bleibt unberührt.

Dennoch bedeutet dies keineswegs, dass Deutsche den Strafzettel aus der Schweiz ignorieren dürfen. Tun Sie dies, werden sie spätestens bei der Wiedereinreise zur Zahlung des Geldbetrages aufgefordert. Des Weiteren kann Ihr Auto blockiert und Sie zur Zahlung aufgefordert werden, wenn Sie sich auf schweizerischem Boden befinden. Im schlimmsten Fall, wenn die Geldbuße in eine Ersatzhaftstrafe umgewandelt wird, kann dem Deutschen eine Gefängnisstrafe bis zu sieben Jahre drohen.


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