Bußgeldkatalog - Promillegrenze in der Schweiz
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Alkohol und Drogen: Promillegrenze in der Schweiz

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Bußgeldkatalog / Bussenkatalog Schweiz: Alkohol und Drogen am Steuer

VergehenGeldbuße
(in CHF)
Fahrverbot
0,5 Promille600 + Verwarnung
0,6 Promille700 + Verwarnung
0,7 Promille800 + Verwarnung
0,8 Promilleab 10 Tagessätzemind. 3 Monate
1,2 Promilleab 20 Tagessätzemind. 3 Monate
1,6 Promilleab 30 Tagessätzemehr als 3 Monate
ggf. Entzug der Fahrerlaubnis

Das wird teuer: Mit Alkohol am Steuer in der Schweiz

Die Promillegrenze in der Schweiz liegt bei 0,5Wer gegen das Alkohollimit in der Schweiz verstößt, riskiert hohe Bußgelder. Das Alkoholgesetz der Schweiz kennt drei Schweregrade bei einer Fahrt im angetrunkenen Zustand. In der Schweiz liegt die Promillegrenze wie in Deutschland bei 0,5 Promille. Wer mehr trinkt riskiert Sanktionen. Ein Blutalkoholwert von 0,3 Promille kann bei einem Unfall allerdings auch schon Konsequenzen haben.

Für Fahranfänger und Berufskraftfahrer gilt eine 0-Promille-Regelung im Verkehrsrecht. Wer dennoch Alkohol in der Schweiz trinkt und Auto fährt, erhält ein Bußgeld. Darüber hinaus ist es strafbar, jemanden, der mit einem Auto unterwegs ist, zu überreden gegen die Promillegrenze der Schweiz zu verstoßen. Dadurch können Wirte, Verwandte, Freunde oder Kollegen als Mittäter belangt werden. Bei einem Verstoß gegen die Promillegrenze der Schweiz sind sogar Freiheitsstrafen möglich.

Drei Stufen der Promillegrenze in der Schweiz:

  • 0,5-0,79 Promille gelten als „einfache Trunkenfahrt“. Hier gibt es ein Bußgeld zwischen 600 und 800 CHF und eine Verwarnung.
  • 0,8-1,59 Promille werden als „qualifizierte Trunkenheit“ eingestuft. Es droht ein Fahrverbot von mindestens drei Monaten und eine Geldstrafe, die von einem Richter festgelegt wird. Für Wiederholungstäter gilt das Fahrverbot sogar für mindestens zwölf Monate.
  • ab 1,6 Promille wird die Fahrerlaubnis entzogen und ebenfalls eine Geldbuße festgesetzt.
hohe Strafen für Alkohol am Steuer in der Schweiz

Drogen: In der Schweiz gilt eine Nulltoleranzgrenze

Ähnlich strickt wie bei der Promillegrenze ist die Schweiz beim Drogenkonsum. Wer beispielsweise Cannabis in der Schweiz konsumiert und dann Auto fährt, erhält hohe Bußgelder und ein Fahrverbot von mindestens drei Monaten. Sobald der Drogentest positiv ausfällt, muss mit den Sanktionen gerechnet werden. In der Schweiz gibt es für Cannabis oder jede andere Droge keine Grenzwerte. Selbst ein Konsum, der schon Tage zurück liegt, kann entsprechend geahndet werden.

Muss ich die Schweizer Strafen zahlen?

Zwischen Deutschland und der Schweiz gibt es ein Rechtshilfeabkommen, aber kein Vollstreckungsabkommen. Das bedeutet, dass die deutsche Polizei Sie zwar zur Zahlung der Bußen in der Schweiz auffordern kann, vollstrecken kann sie einen Bußgeldbescheid aus dem Nachbarland aber nicht. Dies geht nur in der Schweiz selbst. Sollten Sie also nicht zahlen, können Sie bei der nächsten Einreise dafür belangt werden.

Die Vollstreckung von Bußgeldern ist drei Jahre möglich, bevor diese verjähren. Ähnlich ist das beim Fahrverbot bzw. dem Führerscheinentzug in der Schweiz. Die Sanktionen gelten nur im Schweizer Hoheitsgebiet. Beim Verstoß gegen die Promillegrenze in der Schweiz werden die Polizisten daher bei ausländischen Fahrern versuchen, Bußgelder in entsprechender Höhe direkt zu vollstrecken. Punkte gibt es in der Schweiz allerdings keine.


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