Bußgeldkatalog - Promillegrenze auf dem Fahrrad
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Promillegrenze: Auch fürs Fahrrad gelten Regelungen

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Drogen und Alkohol auf dem Fahrrad - das ist zu beachten!

Die folgende Tabelle zeigt die Sanktionen, mit denen bei einen Alkoholverstoß auf dem Fahrrad gerechnet werden muss.

Verstoß Sanktion Punkte
auffällige Fahrweise bei mehr als 0,3 Promille Strafanzeige -
Unfall verursacht mit mehr als 0,3 Promille Strafanzeige -
Fahrrad gefahren mit mehr als 1,6 Promille Anordnung MPU, Geldstrafe 3
Fahrrad gefahren unter Drogeneinfluss Anordnung MPU, Strafanzeige -

Fahrradfahren mit Alkohol: Das kann Konsequenzen haben

Ab wieviel Promille muss das Fahrrad stehen bleiben? Gibt es eine Promillegrenze auf dem Fahrrad in Deutschland? Welche Regelungen gibt es überhaupt in Bezug auf Drogen und Alkohol auf dem Fahrrad? Viele Verkehrsteilnehmer stellen sich diese Fragen, wenn sie sich nach einer Party auf den Drahtesel schwingen wollen oder als Autofahrer ein Zusammentreffen mit einen angeheiterten Radfahrer haben.

Grundsätzlich gelten für Radfahrer die gleichen Regelungen und Vorschriften der Straßenverkehrs­ordnung (StVO) wie für alle anderen Verkehrsteilnehmer auch.

Beachten Radfahrer diese nicht, drohen Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot oder sogar eine Strafanzeige.

Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sind mitunter für gefährliche Situationen und schwere Unfälle verantwortlich. Unter Einfluss des Rauschmittels ist die Reaktionsfähigkeit stark eingeschränkt und auch die Wahrnehmung der Umgebung reicht oft nicht aus, um Situationen richtig einschätzen zu können.

Daher gibt es im Bußgeldkatalog zahlreiche Verordnungen und Sanktionen in Bezug auf die Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Demnach hat betrunken Fahrrad zu fahren durchaus Konsequenzen.

Auch für Verkehrsteilnehmer auf dem Fahrrad gelten gesetzliche Promillegrenzen, die es zu beachten gilt. Bei einer Missachtung drohen nämlich nicht nur Bußgelder oder Punkte in Flensburg, sondern auch eine Anordnung zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU).

Alkoholfahrten mit den Rad werden also genau wie bei Alkohol hinterm Steuer durch den Bußgeldkatalog sowie den Gesetzgeber geahndet und sanktioniert. Die Promillegrenze auf dem Fahrrad unterscheidet sich jedoch von der für Fahrten mit einem Kfz.

Promillegrenze für Radfahrer - rechtliche Vorgaben

Fahrradfahren mit wenig Promille kann schon zu einer Strafanzeige führen, wenn die Fahrweise auffällig war oder ein Unfall verursacht wurde. Denn bereits ab einem Wert von 0,3 Promille besteht eine relative Fahrunfähigkeit.

Haben Verkehrsteilnehmer Alkohol getrunken, können diese relativ schwer abschätzen, welchen Promillewert sie bereits erreicht haben. Daher ist es immer ratsam, eine 0,0 Promillegrenze auf dem Fahrrad einzuhalten.

Fallen Radfahrer durch eine unsichere Fahrweise auf oder verursachen durch verlangsamte Reaktionen einen Unfall, folgt eine Strafanzeige. Und dies schon ab dem oben genannten Wert von 0,3.

Liegt bei Autofahrern die Grenze bei 0,5, gilt für Radfahrer ein Wert von 1,6 Promille, ab dem diese mit schwerwiegenderen Sanktionen rechnen müssen. Hier gehen Behörden von einer absoluten Fahruntauglichkeit aus. Sie sehen das Radfahren mit einem solchen Wert als Gefährdung an, auch wenn der Radfahrer nicht auffällig war oder einen Unfall verursacht hat.

Verstößt ein Verkehrsteilnehmer nun auf dem Fahrrad gegen die Promillegrenze von 1,6, stehen hier nicht nur eine Geldstrafe sowie drei Punkte in Flensburg an, sondern auch, wie bereits erwähnt, eine Anordnung zur MPU.

Drogen und Alkohl auf den Fahrrad können eine Strafanzeige und eine Anordnung zur MPU nach sich ziehen.Eine solche Anordnung wird auch dann verhängt, wenn die Betroffenen zum Zeitpunkt des Verstoßes mit dem Fahrrad noch keinen Führerschein besitzen. Die MPU muss dann bestanden sein, wenn der Führerschein zu einem späteren Zeitpunkt gemacht werden soll.

Verkehrssünder ohne Führerschein müssen darüber hinaus, nach einer Fahrt mit dem Fahrrad, wenn nachweislich Alkohol im Spiel war, und einer angeordneten MPU eine Sperrfrist von mindestens sechs Monaten abwarten. Erst dann dürfen sie einen Führerschein beantragen. Zu viel Promille auf dem Fahrrad haben also Einfluss auf den Führerschein.

Die Promillegrenze auf dem Fahrrad kann auch wiederholt zu Sanktionen gegen den Verkehrssünder führen. Wiederholungstäter, die öfters in Bezug auf die Alkoholgrenze mit dem Fahrrad auffällig werden, müssen sogar mit einem Fahrverbot rechnen. Dies kann durchaus auch ein Fahrverbot für jeglichen Arten von Fahrzeugen sein.

Hinzukommt, dass hier auch ein Führerscheinentzug drohen kann. Ein solcher oder auch ein längeres Fahrverbot aufgrund von Alkohol untersagen daher oft die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr, außer als Fußgänger.

Radfahren unter Drogeneinfluss

Auf dem Fahrrad ist nicht nur Alkohol ein Grund für Sanktionen. Auch das Fahren unter Drogeneinfluss hat Konsequenzen.

Werden Radfahrer auffällig oder bei einer Kontrolle des Drogenkonsums überführt, drohen eine Strafanzeige sowie die Anordnung einer MPU. Drogen beeinflussen, wie Alkohol, die Wahrnehmung und auch die Reaktionsfähigkeit, sodass eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr nicht mehr gewährleistet ist.

Hier wird die Fahrerlaubnis entzogen und erst wieder erteilt, wenn die angeordnete MPU bestanden wurde. Oft muss dafür auch zusätzlich ein Abstinenznachweis vorliegen.

Grenzwerte, wie eine Promillegrenze beim Fahrrad, gibt es für den Drogenkonsum nicht. Denn allein die Einnahme ist bereits ein Verstoß. Grenzwerte werden hier nicht benötigt.


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