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Bußgeldkatalog Deutschland 2017 - Hauptuntersuchung

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Frist für die Hauptuntersuchung versäumt? Diese Bußgelder drohen

Die folgenden Tabellen basieren auf dem aktuellen Bußgeldkatalog und zeigen Ihnen, wie hoch das Bußgeld beim Versäumen der Frist für die Hauptuntersuchung sein wird. Sie können leicht erkennen, dass nur Punkte in Flensburg und Bußgelder anfallen, nicht aber ein Fahrverbot. Dieselben Informationen finden Sie übrigens auch in unserem Bußgeldrechner. Hier können Sie sich unkompliziert ausrechnen, wie hoch die Strafen sein werden.


Hauptuntersuchung für:
Pkw, Krafträder, sonstige Kfz
Geldbuße
(in Euro)
PunkteFahrverbot
(Monate)
Frist zwischen 2 - 4 Monate überschritten15
Frist um 4 - 8 Monate überschritten25
Frist um mehr als 8 Monate überschritten601

Hauptuntersuchung für:
Lkw, Busse und andere Fahrzeuge, für die Sicherheitsüberprüfungen vorgesehen sind
Geldbuße
(in Euro)
PunkteFahrverbot
(Monate)
Frist bis zu 2 Monate überschritten15
Frist um mehr als 2-4 Monate überschritten25
Frist um mehr als 4-8 Monate überschritten601
Frist um mehr als 8 Monate überschritten751

Bußgeldrechner TÜV überzogen

Was muss ich bezüglich der Hauptuntersuchung beachten?

Die Hauptuntersuchung ist so wichtig für die Verkehrssicherheit, dass ein Bußgeld fällig wird, wenn Sie den TÜV überziehen und die Prüfung an Ihrem Fahrzeug nicht rechtzeitig vornehmen lassen. Doch wie oft muss Ihr Auto zur Hauptuntersuchung? Warum ist die Hauptuntersuchung so wichtig für die Sicherheit im Straßenverkehr? Wie können Sie Ihr Auto vorbereiten, damit es die Hauptuntersuchung besteht? Diese und weitere Fragen wollen wir Ihnen im Folgenden beantworten. Zunächst einmal soll ein Blick in das Verkehrsrecht, genauer gesagt in die StVO klären, wie oft Ihr Auto zur Hauptuntersuchung muss.

Bei einer Hauptuntersuchung

In der StVO ist genau aufgeführt, wie oft ein Fahrzeug zur Hauptuntersuchung muss. Hier einige Beispiele:

Die TÜV-Plakette gibt Auskunft über den nächsten Termin

Der Reifen eines Autos wird gewartet

In der Regel wird auf der Plakette, die Sie nach dem Check-Up erhalten, vermerkt sein, wann die nächste TÜV-Prüfung stattfinden muss. Diesen sollten Sie dann auch wahrnehmen und den Termin zum TÜV nicht überziehen, um keine Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot oder Bußgelder zu riskieren.

Sie können, um Zeit zu sparen, die Abgasuntersuchung gleich in die Hauptuntersuchung integrieren. Die Abgasuntersuchung ist ebenso gesetzlich vorgeschrieben wie die Hauptuntersuchung, und beim Überschreiten der Frist werden auch hier Bußgelder fällig. Sie ist jedoch seit einigen Jahren ein Bestandteil der Hauptuntersuchung; Sie müssen hierfür keinen extra Termin ausmachen. Für Abgasuntersuchung und Hauptuntersuchung gibt es nur eine Plakette. Diese bringen Sie an Ihrem Fahrzeug an. Mit einem Bußgeldrechner können Sie sich anzeigen lassen, wie hoch das Bußgeld sein wird, wenn die Plakette nicht aktuell ist. Sie erfahren hier außerdem, ob ein Fahrverbot oder Punkte in Flensburg drohen.

Fahrzeugunterlagen bereit halten

Denken Sie daran, Ihre Fahrzeugpapiere zur HU mitzubringen. Sie benötigen den Fahrzeugschein, bzw. die Zulassungsbescheinigung Teil 1. Im Zweifel fragen Sie in der Werkstatt nach, welche Unterlagen sie vorweisen müssen, um die Hauptuntersuchung gemäß StVO vorzunehmen. Achten Sie darauf, dass die Werkstatt, in der Sie die HU vornehmen lassen, diese nach § 29 der StVZO durchführen, damit die HU-Plakette offiziell ist und Sie somit vor dem Bußgeldbescheid schützt. Die StVZO ist genauso wie die StVO ein Teil vom Verkehrsrecht und befasst sich mit Zulassungsvorschriften für Fahrzeuge in den Straßen-Verkehr.

Ihre Werkstatt kann Ihnen im Vorfeld bereits Tipps zur Vorbereitung Ihres Fahrzeugs auf die nächste Hauptuntersuchung geben. Haben Sie die Frist bereits überschritten und gehen dann in eine Werkstatt, um die Prüfung nachträglich noch vornehmen zu lassen, erhalten Sie eine neue Plakette, die 24 Monate gültig ist. Allerdings nehmen die Werkstätten bei Untersuchung nach Überschreiten der Frist noch eine Ergänzungsuntersuchung vor, die zusätzlich kostet. Das ist aber immer noch billiger als die Bußgelder!

Ein ausführliches Gutachten listet die Mängel auf

Ein Gutachten einer Hauptuntersuchung

Nach der Hauptuntersuchung erhalten Sie ein Gutachten, mit dem Sie nachweisen können, dass die Hauptuntersuchung vorgenommen wurde. Diesen HU-Untersuchungsbericht müssen Sie zwei Jahre aufheben, bis Sie bei der nächsten Untersuchung wieder einen bekommen. Sie müssen ihn allerdings nicht immer dabei haben; ihn zu Hause in einem Ordner abheften genügt. Weist Ihr Auto bei der Hauptuntersuchung oder der Abgasuntersuchung Mängel auf, dann muss es womöglich zu einer Nachuntersuchung.

Den Untersuchungsbericht bekommen Sie erst, wenn alle Mängel beseitigt wurden. Erst dann kann sich Ihr Auto wieder verkehrssicher nennen. Durch den Check-up in einer Werkstatt haben Sie zudem die Sicherheit, dass kein Bußgeld droht für ordnungswidrige Beleuchtung, einen kaputten Schalldämpfer oder ähnliches. All dies bemerken die Mechaniker bei der Hauptuntersuchung und fordern Sie auf es zu reparieren. Meist wird dies billiger sein, als sich bei einer Verkehrskontrolle einen Bußgeldbescheid einzuhandeln.

Die meisten Fahrzeuge kommen beim ersten Versuch durch die Hauptuntersuchung

Ein Automechaniker in der Werkstatt

Bei der Hauptuntersuchung werden aktuellen Statistiken zufolge am häufigsten Beleuchtung und Elektrik bemängelt. Die gute Nachricht: Mehr als 60 Prozent der untersuchten Autos bekommt gleich beim ersten Versuch die heißbegehrte Plakette für die bestandene Hauptuntersuchung. Gute Chancen, die HU zu bestehen, haben Sie vor allem, wenn Sie Reparaturen nicht lange aufschieben, sondern sofort erledigen lassen. So können sich die Mängel zum einen nicht verschlimmern, zum anderen muss bei der Hauptuntersuchung nicht gleich ein ganzes Bündel von Reparaturen vorgenommen werden. So werden die Kosten für die Reparaturen auch ein wenig reduziert. Bei der Hauptuntersuchung selbst erhalten Sie einen detaillierten Bericht, in dem alle Mängel genau verzeichnet sind. Mit diesem solle es Ihnen gelingen, das Auto wieder verkehrssicher zu machen. Sie erhalten übrigens auch einen Einblick in zukünftig wohl auftretende Mängel und können sich darauf einstellen, diese zu beheben, sobald sie akut werden. Die Sachverständigen in der Werkstatt können Sie hierzu beraten.

Bußgelder und Ärger mit der Versicherung

Neben den Bußgeldern, wenn der TÜV abgelaufen ist, kann übrigens auch die Versicherung sich an der nicht rechtzeitig vorgenommenen HU stören: sind Sie in einen Unfall verwickelt, und die Plakette ist nicht aktuell, kann Sie sich weigern zu zahlen. Um keinen Bußgeldbescheid zu riskieren, nehmen Sie die Hauptuntersuchung und die Abgasuntersuchung innerhalb der Frist vor. Danach haben Sie nicht nur zwei Jahre Ruhe, sondern Punkte vermieden und Bußgelder gespart.


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