Bußgeldkatalog - Fahrradbeleuchtung und Reflektoren
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Fahrradbeleuchtung - Welche Ausrüstung ist vorgeschrieben?

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Diese Bußgelder gelten

Nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) muss ein Fahrrad verkehrssicher sein, um mit diesem am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Eine Fahrradbeleuchtung ist laut StVZO - Straßenverkehrszulassungsordnung - zwingend vorgeschrieben. Sind Radfahrer ohne eine solche unterwegs, drohen Bußgelder. Was die StVO genau sagt und wie hoch die Sanktionen ausfallen können, betrachtet der nachfolgende Ratgeber näher.

Verstoß Sanktionen
Ganz ohne Licht oder mit defktem Licht unterwegs 20 Euro
... dadurch eine Gefährdung dargestellt 25 Euro
... dadurch eine Sachbeschädigung oder einen Unfall verursacht 35 Euro

Eine Beleuchtung am Fahrrad ist gesetzlich vorgeschrieben

Die Fahrradbeleuchtung ist für ein verkehrssicheres Fahrrad sehr wichtig.

Lampen und Reflektoren gehören zu den wichtigsten Einrichtungen am Fahrrad, tragen sie doch maßgeblich zur Sicherheit des Radfahrers bei. Ohne eine passende Fahrradlampe oder die richtigen Reflektoren, sinkt die Sichtbarkeit bei Dunkelheit oder herbstlich bis winterlichen Witterungsbedingungen. Daher gehört die Fahrradbeleuchtung zu einem verkehrssicheren Rad dazu.

Seit 2013 müssen Fahrradlichter nicht mehr ausschließlich über einen Dynamo betrieben werden. Auch ein Fahrradlicht, das per Akku oder Batterie betrieben wird, darf nun verwendet werden. Allerdings sollten Radfahrer hier beachten, dass nicht alle Arten dieser Lampen für eine Fahrradbeleuchtung zulässig oder geeignet sind.

Wichtig bei einer Verkehrskontrolle ist erst einmal, dass das Fahrrad überhaupt Licht hat. Ansonsten droht auch bei einem Fahrrad ein Bußgeld. Dennoch können die Beamten einige Lampen bemängeln, zum Beispiel, wenn diese viel zu hell sind, also einen zu hohen Lux-Wert aufweisen oder falsch am Rad montiert sind. In beiden Fällen werden andere Verkehrsteilnehmer eventuell stark geblendet und gegebenenfalls gefährdet.

Doch was ist laut StVZO für die Fahrradbeleuchtung genau vorgeschrieben? Welche Lampen müssen wo montiert sein? Dies wird im & 67 StVZO geregelt. Denn hier sind alle lichttechnischen Einrichtungen für ein Fahrrad definiert.

Was ist das richtige Fahrradlicht?

Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Fahrräder einen Scheinwerfer vorn und eine Schlussleuchte besitzen müssen, welche durch eine Lichtmaschine, Akkus oder eine Batterie betrieben werden. Eine solche Lichtmaschine ist der Dynamo, der am Fahrrad montiert ist.

Der Dynamo muss eine Leistung von mindestens 3 W und eine Spannung von 6 V erbringen. Die Batterien sowie wiederaufladbare Energiespeicher müssen ebenfalls eine Spannung von 6 V aufweisen. Das Fahrradlicht vorn sowie das Rücklicht können unabhängig voneinander einschaltbar sein.

Zu den lichttechnischen Einrichtungen an einem Fahrrad gehören darüber hinaus auch Reflektoren, wie Katzenaugen, Speichenreflektoren und Rückstrahler an den Pedalen sowie hinten am Rad. Alle diese Einrichtungen müssen für die Fahrt fest installiert und immer betriebsbereit sein.

Folgende Lampen und Reflektoren gehören für ein verkehrssicheres Fahrrad zur Fahrradbeleuchtung:

Besitzt ein Rad nur eine oder keine dieser Einrichtungen, ist es nicht verkehrssicher und es kann bei schlechter Sicht oder in der Dunkelheit zu schweren Unfällen kommen.

Keine Dynamo-Pflicht mehr

Eine weiße Fahrradlampe vorn ist gesetzlich vorgeschrieben.

Nachdem nun auch eine batterie- oder akkubetriebene Fahrradbeleuchtung erlaubt ist, sollten sich Radfahrer genau darüber informieren, welche der zahlreichen Varianten sie auch wirklich verwenden dürfen.

Möchten sich Radfahrer für Ihr Fahrrad eine LED-Beleuchtung anlegen, ist es ratsam, sich im Vorfeld über die Vorgaben zu erkundigen. Denn nicht alle Batterie- oder LED-Lampen sind auch für den Gebrauch am Rad zugelassen.

So muss die Nennspannung einer Batterie 6 V aufweisen, damit sie in einer Fahrradlampe verwendet werden darf. Da wenige Batterien dies leisten, ist bei der Fahrradbeleuchtung der Gebrauch von Akkus empfehlenswert.

Wichtig ist bei der Helligkeit und der Einstellung des vorderen Scheinwerfers, wie hell und gut die Straße ausgeleuchtet wird. Hier müssen Radfahrer darauf achten, dass die Lichtleistung nicht zu hoch ist und der Gegenverkehr nicht geblendet wird. Andernfalls drohen Bußgelder.


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