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Bußgeldkatalog Schweiz

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Vergehen Bußgeld im Bußgeldkatalog Schweiz
Promillegrenze (0,5 Promille) überschritten ab 495 Euro
Rote Ampel überfahren 205 Euro
Überholverstoß ab 245 Euro
Handy am Steuer 85 Euro
Sicherheitsgurt nicht angelegt 50 Euro
Parkverstoß ab 35 Euro
Warnwestenpflicht missachtet es besteht keine Warnwestenpflicht

Der Schweizer "Bussenkatalog"

In der Schweiz gibt es kein "sz", und so wird aus der deutschen Bezeichnung "Bußgeldkatalog" dort der "Bussenkatalog", geläufig auch unter dem Begriff "Bussenliste". Das ist ungewohnt für das Auge, aber wichtiger als die ulkige Schreibweise dieser "Bussenliste" ist für die Autofahrer natürlich: Welche Strafen sieht dieser "Bussenkatalog" Schweiz vor?

Bei Verstößen gegen das Verkehrsrecht gibt es auch in der Schweiz zahlreiche Sanktionen, bei denen nicht nur die "Bussen" (also die Bußgelder) eine Rolle spielen, sondern auch der Entzug des Führerscheins angeordnet werden kann, was ein Fahrverbot bedeutet. Die gesetzliche Grundlage für den "Bussenkatalog" Schweiz ist das Strassenverkehrsgesetz, abgekürzt SVG. Das deutsche Äquivalent hierzu stellt die StVO dar.

Punkte in der Schweiz

Ein Strafzettel aus der Schweiz

Anders als im Flensburger Punktesystem, welches die deutschen Autofahrer zu Genüge kennen, gibt es in der Schweiz keine Punkte, sondern nur Verwarnungen oder Führerscheinentzug, was gleichbedeutetend mit einem Fahrverbot ist. Während die deutschen Autofahrer je nach Schwere des Verstoßes gegen das Verkehrsrecht Punkte ansammeln können, wobei der Bußgeldkatalog einheitlich vorgibt, welche Ordnungswidrigkeit welche Bestrafung nach sich zieht, so müssen Schweizer Autofahrer zusätzlich zu den "Bussen" zu jedem Verstoß eine Verwarnung einstecken. Besteht eine "mittelschwere Widerhandlung" oder sogar eine "schwere Widerhandlung", so ist die Konsequenz der Führerscheinentzug. Als wie schwer eine Tat eingestuft werden muss, das ist von dem Ausmaß der Gefährdung der Verkehrssicherheit abhängig.

So lange wird der Führerschein nach einer "mittelschweren Widerhandlung" mindestens entzogen:

Vorbelastung in den letzten zwei Jahren Mindestentzugsdauer
Keine oder nur wegen leichter Widerhandlung 1 Monat
Ein Entzug wegen schwerer oder mittelschwerer Widerhandlung 4 Monate
Zwei Entzüge wegen mindestens mittelschwerer Widerhandlungen 9 Monate
Zwei Entzüge wegen schwerer Widerhandlungen 15 Monate

So lange wird der Führerschein nach einer "schweren Widerhandlung" mindestens entzogen:

Vorbelastung in den letzten fünf Jahren Mindestentzugsdauer
Keine oder nur wegen leichter Widerhandlung 3 Monate
Ein Entzug wegen mittelschwerer Widerhandlung 6 Monate
Ein Entzug wegen schwerer Widerhandlung oder zwei Entzüge wegen mittelschwerer Widerhandlungen 12 Monate

Schwere Widerhandlungen sind:

Geschwindigkeitsübertretung: Schweiz entzieht Führerschein bis zu 10 Jahre!

Der Bussenkatalog Schweiz sieht harte Strafen für Wiederholungstäter vor, gerade wenn diese durch Geschwindigkeitsverstöße auffällig wurden. Wer mehrmals mit erhöhter Geschwindigkeit erwischt wurde, kann sich ein lebenslanges Fahrverbot einhandeln! Frühestens nach 10 Jahren kann eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) absolviert werden, nach deren Bestehen der Führerschein erneut gemacht werden darf. Doch auch wer weniger gravierende Geschwindigkeitsverstöße begangen hat, muss hohe "Bussen" bezahlen.

Geschwindigkeitslimit in der Schweiz

Der "Bussenkatalog" Geschwindigkeit sieht hierbei Geldstrafen je nach Höhe der Geschwindigkeitsübertretung vor. Ab besonders hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen wird sogar eine Freiheitsstrafe von einem Jahr ausgesprochen: Diese trifft beispielsweise einen Autofahrer, der in einer Tempo 30 Zone eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 40 km/h begangen hat. Mehr über die Geschwindigkeitsbussen Schweiz können Sie hier lesen.

Bußgeldbescheid aus der Schweiz

Auf Schweizer Autobahnen muss Maut bezahlt werden

Wenn Sie in der Schweiz geblitzt wurden, ist ein Bußgeld nicht weit, da die Sprachbarriere gering ist: Schweizer sprechen oft auch deutsch, somit ist es kein Problem einen Bußgeldbescheid auszustellen. Dieser muss immer in der jeweiligen Landessprache verfasst sein, in Deutschland kann ein Bußgeldbescheid auf italienisch, spanisch, englisch usw. nicht zur Vollstreckung der Strafe führen. Bei einer Reise in die Schweiz sollten Sie auch daran denken, die Maut zu bezahlen, z.B. durch den Erwerb einer geeigneten Vignette.

Die Bußgelder für Verkehrsordnungswidrigkeite sind in der Schweiz aufgrund des hohen Einkommenniveaus meist sehr hoch - das Handy am Steuer zu benutzen kostet beispielsweise dort 80 Euro, wohingegen das Bußgeld für dieses Vergehen in Deutschland mit 60 Euro etwas geringer ist. Augenfälliger werden die Unterschiede bei Geschwindigkeitsverstößen. Sind sie in Ihrem Fahrzeug mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h zu schnell erwischt worden, ist in Deutschland mit einer Strafe um die 35 Euro zu rechen. In der Schweiz dagegen wird das Bußgeld ab 150 Euro hoch sein!

Bei höheren Geschwinigkeitsüberschreitungen wird die Strafe individuell nach Tagessätzen ermittelt, die sich am Einkommen des Rasers orientieren. Fahren ohne Sicherheitsgurt, führt zu "Bussen"  von 50 Euro. Zum Vergleich: In Deutschland sind die Bußgelder für dieses Delikt mit 30 Euro etwas niedriger.


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